WINTERJAZZ KÖLN 13.1. Stadtgarten winterjazzkoeln.com
Christina Fuchs / NoTango
neue CD Frühjahr 2012 Release Tour 16.-29.4.12
gefördert von der Initiative Musik
AO-NRW 3085 im nrw-Vertrieb
Christina Fuchs // NoTango & Strings

Das neue Oktett von Christina Fuchs:
NoTango und ‘Sunship String Quartet’ werden zu NoTango & Strings.
nominiert für den Neuen Deutschen Jazzpreis Mannheim 2011

Presse:
“Als wolle sie von vornherein Fehlvorstellungen vermeiden, benannte die Kölner Bassklarinettistin und Komponistin (auch Big Band Leaderin des United Women’s Orchestra) Christina Fuchs die Formation ihres Tangoprojektes No Tango! Der argentinische Tango (im Hinblick auf den innovatorischen Ansatz wohl insbesondere Astor Piazzolla’s Tango Nuevo) ist hier Assoziations- und Bearbeitungsthema eines zeitgenössischen Jazzquartetts, besetzt - neben ihr selbst- mit Florian Stadler, Akkordeon, Ulla Oster, Kontrbass, und Christoph Hillmann, Schlagzeug. Zwar ist der Geist des Tango in unterschiedlichem Masse fast allgegenwärtig - das Ergebnis ist freilich kein Tango, sondern eine Synthese mit eigenem Profil. Verstärkt um das im stilübergreifenden Geiste verwandte Sunship Streichquartett präsentiert Fuchs hier auf der zweiten CD (NO Tango & Strings, nrw AO 3085) des 2001 gegründeten Projektes eine mit bestechendem musikarchitektonischem Gespür und Geschick aus Tango Nuevo-, Jazz-, Klassik- und Neue Musik Bausteinen zusammengefügte Musik, in welcher souverän, ernsthaft, aber stets leichthändig mit den besagten Ausdrucksformen in komponierten und improvisierten Bestandteilen auf dezidiertem Jazzterrain gespielt wird. Zum Teil haben die Stücke intensive melodisch-hymnische Kraft (z.B. ‘Omphalos’, ‘Kronos’ ‘Zikkurat’), die jedoch stets den Abstand zur Wohlgefälligkeit wahrt, zum Teil nehmen sie sich als harmonisch sperrige, rhythmisch vertrackte, neutönerische Klangprozesse aus (z.b ‘Jaspis’, die ‘Trilogie Zodiakos’, ‘Bodhi’)- spannend und aufregend das eine wie das andere. Dem Tango Nuevo am nächsten kommen die Titel ‘Ambrosia’, dunkel schattiert mit einer hypnotischen Führungsstimme der Leaderin auf der Bassklarinette einerseits, gefolgt von der Kontrabassistin andererseits und ‘Tangolog’, in dem sich Piazzollas Geist mit der suggestiven Mimimalistik eines Phillip Glass und der querdenkenden Jazzstimme (hier mit den hellen Tönen der B-Klarinette) der Leaderin vereint. Christina Fuchs’ vorliegende Einspielung ist eine der herausragendsten und musikalisch stimmigsten Tangojazz-Veröffentlichungen des Jahres 2010.”
Gerhard Litterst/jazzpodium 9/2011

KontraSax & Renate Fuhrmann: Herta Müller
“DER MENSCH IST EIN GROSSER FASAN AUF DER WELT”
ist ein rumänisches Sprichwort, das die Unbeholfenheit dieses flügellahmen Wildvogels auf das Leben und das Schicksal des Menschen überträgt. 1986 erschien Herta Müllers gleichnamiges Buch. Es ist eine fast archaisch anmutende Schilderung eines rumänischen Dorflebens in den 1980‘ er Jahren der Ceausescu-Herrschaft: die deutschstämmige Familie Windisch wartet auf die Ausreisegenehmigung in den Westen und erhält sie erst, nachdem sich die Tochter Amalie an den Milizmann und den Pfarrer verkauft. Herta Müller erschafft mit ihrer unnachahmlich eindringlichen Sprache eine poetische, metaphernreiche, ja magische und trotzdem auch äußerst kritische Prosa: eine Elegie des Abschieds! Kurze prägnante Sätze zielen auf einen Punkt. Danach bedarf es einer Pause. Einer Pause, in der Rückschau gehalten, Gegenwart erlitten, Zukunft erahnt werden, oder aber ausnahmslos nur bleierner Stillstand herrscht. Eine Lesung mit Musik wie KontraSax sie komponiert erscheint uns eine ungemein reizvolle Art, dieses Buch der Nobelpreisträgerin dem Publikum vorzustellen. Die Musik erzählt eine eigene Geschichte parallel zumText.
Punkt. Stille. Raum. Das Entscheidende findet zwischen den Zeilen statt.
>nächste Vorstellung am
18.1.2012 Köln, Fachhochschule Deutz
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20 Jahre KontraSax
Jubiläums-DVD vom live Konzert im OlG am 9.6.2010 jetzt erhältlich. Hier!
Christina Fuchs//Sopransax/Bassklarinette
Romy Herzberg//Kontrabass
Videodokumentation von Basa Vuijn-Stein
Tonaufnahmen von Reinhard Kobialka
http://www.youtube.com/watch?v=VPUqw_O5Kho
www.kontrasax.de
Christina Fuchs / Soundscapes Orchestra
– Music for Large Ensemble
Dass die Saxophonistin auch eine exzellente Komponistin ist, weiss man spätestens seit ihrer Arbeit mit der NDR Big Band und dem United Women’s Orchestra. Ihre Klanglandschaften sind ungemein kraftvoll, von Anfang an in den ganz unterschiedlich gestalteten Teilen der Kompositionen. Kongenial unterstützt wird sie von einem ganz neuen, von ihr aus der Kölner Jazzszene zusammengestellten Ensemble, das nicht zuletzt von der enormen Qualität ihrer Solisten lebt.
Christina Fuchs – Komposition, Leitung
Roger Hanschel, Caroline Thon, Niels Klein, Stephan Mattner, Susanne Heitmann - Saxophone- Christoph Moschberger, Steffi Deckers, Emanuel Dähn, Pablo Giw – Trompeten - Andreas Schickentanz, Bernd Lechtenfeld, Peter Caspar, Karsten Süssmilch – Posaunen - Felix Heydemann Gitarre - Laia Genc Piano - Nils Tegen Drums-Ulla Oster Kontrabass - Florian Stadler Akkordeon
Christina Fuchs // soundscapes of home
Soundscapes of Home ist ein musikalisches Konzept und heisst soviel wie Klanglandschaften.
7 MusikerInnen mit unterschiedlichen biographischen und demographischen Hintergründen treffen in diesem Projekt aufeinander. Komponierte Module werden spontan per Dirigat abgerufen, sodass sich diese immer neu überlagern und andere Kontexte bilden, so wie sich Landschaften reisend vor dem Auge ständig verändern. Die Elemente Komposition und Improvisation gehen dabei fliessend ineinander über.
Christina Fuchs> Saxophone/ Klarinetten/ Dirigat/ Komposition
Saad Thamir> irak. Percussion/ Gesang
Nora Krahl> Cello
Bassem Hawar> Djoze (irak. Kniegeige)
Christoph Hillmann> Percussion/Electronics
Laia Genc> Piano
Scott Fields> Gitarre
Neue Musik Mesopotamiens
LAGASH neue CD jetzt erhältlich
Saad Thamir: Komposition, Gesang, Perkussion
Bassem Hawar: Djose (irakische Kniegeige)
Christina Fuchs: Klarinette, Bassklarinette
Jarry Singla: Klavier
nächste Konzerte
Um die beiden kongenialen Meistermusiker Saad Thamir und Bassem Hawar lässt das kammermusikalische Ensemble eine neue Dimension orientalischer Klangwelten entstehen. In der solistischen Quartett- Besetzung mit Djoze, Perkussion, Klarinette und Piano fasziniert die Formation mit komplexen Klanggebilden, verführerischen orientalischen Melodien, melancholischen Harmonien, überraschenden Rhythmen und größter Präzision im Respekt vor Jahrhunderte altem Maqamat.

